Ruhland | aktualisiert: 10.12.2018


Schwein gehabt? Ja - und nein ...

Die Geschichte erzählt davon, wie man - vermeintlich - "Schwein" haben kann. Das Schweinerne kam in die Selche - und verkohlte samt dem Haus, das niederbrannte.


Wie eine Geschichte vom Schweinestehlen

gut und schlimm zugleich ausgehen kann ...

... davon berichtet die "Neue Warte am Inn" (20. 12. 1885)

 

Der Kimleinsdorfer Schweinediebstahl wurde verhindert, das Schwein den rechtmäßigen Besitzern zurück gebracht. Um den Dieben die Lust am Schweinestehlen zu verleiden, wurde es gestochen und landete in der Selche des Nachbarn.

Dort waren zwei kleine Kinder nicht nur allein in der Stube, sondern auch im Haus ganz allein. Sie machten Feuer, das sich nicht auf den Ofen beschränkte: Das ganze Haus brannte nieder.

Die gute Nachricht: Die beiden Buben konnten sich durch das Fenster retten.

Die schlechte Nachricht: Das Geselchte war nicht mehr zu retten.